[audible] Die Templer: Das Geheimnis der Armen Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel

Hörzu Wissen Hörbuch:

„Die Templer: Das Geheimnis der Armen Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel“
Autor:Jan Peter, Thomas Teubner
Sprecher:Oliver Nitsche
Spieldauer:01 Std. 05 Min. (ungekürzt)
Audioinhalt:Hörbuch
Anbieter: Argon Verlag
Veröffentlicht: 2012BESCHREIBUNG
Nach dem ersten Kreuzzug zum Schutze der Pilger in Jerusalem gegründet, entwickelte sich der Orden schon bald zur gefürchteten christlichen Streitmacht und zum einflussreichen Finanzimperium. Zahlreiche Legenden ranken sich seitdem um die Ritter im Dienste des Herrn. Waren sie wirklich am Ausbruch der Französischen Revolution beteiligt? Was hat es mit der Prophezeiung des letzten Großmeisters auf sich? Und gibt es ihn wirklich, den sagenumwobenen Schatz der Templer?
Ein fesselndes Feature zu einem der faszinierendsten Geheimbünde, inszeniert mit Musik, O-Tönen und vielen Sprechern, diese Dokumentation bringt Erstaunliches ans Licht…

wenn der Direktlink nicht mehr funktioniert:
Landingpage: http://www.audible.de/lp/hoerzuwissen
Gutscheincode: TEMPLER

Advertisements

Zur Person: Snorre Sturlasson, Skalde und Häuptling aus Island

Druckausgabe der Snorra-Edda von 1666 (Quelle: Wikipedia)

Snorre Sturlasson (altnordisch Snorri Sturluson), geboren um 1179, gestorben am 23. September 1241, war ein isländischer Häuptling, Historiker, Verfasser und Skald(e). Er wird als Verfasser der jüngeren Edda angesehen, ein Handbuch in der Skalden-Dichtkunst und Lehrbuch der Nordischen Mythologie, verfasst um 1220, sowie Autor des Heimskringla, ein Buch das die norwegischen Könige bis ins Jahre 1177 schildert. Die Saga von Egil Skallagrimsson wird ihm ebenfalls zugeschrieben.

Snorre war Sohn des isländischen Häuptlings Sturla Tordsson und Gudny Badvarsdotter. Er heiratete 1199 die Häuptlingstochter Herdis Bersedotter, die dem Herrenhof Borg entstammte. Gemeinsam bekamen sie die Kinder Jon und Halbera.

Im Alter von drei Jahren wurde Snorre Sturlasson Ziehsohn von „Islands mächtigsten und reichsten Manne“, dem Häuptling Jon Loptsson auf Odda. Er war ein Pfand in den Händen des Odda-Geschlechtes, nachdem zwischen den Familien Odda und Sturlunga große Differenzen herrschte. Snorre blieb 20 Jahre beim Odda-Clan, lernte von seinem Ziehvater Lesen, Schreiben und Latein. Die doert aufbewahrten Stammtafeln und die Werke der Skalden weckten schliesslich sein Interesse, selbst zum Verfasser und Autor zu werden.

Quelle: Wikipedia.se

Snorre Sturlasson war zweimal „lagman“, der Rechtsprecher beim isländischen Allting, eine hohe und vornehme Position in der damaligen isländischen Gesellschaft. Er hatten großen Einfluss in der Politik seiner Zeit und wurde schliesslich getötet aufgrund seiner Beteiligung an einem Aufruhr gegen den norwegischen König Håkon Håkonsson.

Im Sommer 1218 segelte Snorre Sturlasson von Island nach Norwegen. Dort war er Gast bei Jarl Skule den Winter über und besuchte im Sommer drauf (1219) den Lagman (Rechtsprecher) Eskil Magnusson aus dem Folkunga bzw. Bjälbo-Clan (Bjälboätten) und dessen Frau fru Kristina Nilsdotter Blake im schwedischen  Skara in Västergötaland. Beide Eheleute waren mit den Königsgeschlechtern verwandt und gaben Snorre einen guten Einblick in die Geschichte des svearikets, des Schwedenreichs, besonders nachdem Eskil just zu diesem Zeitpunkt die ältere Västgöta-Gesetzessammlung (Äldre Västgötalagen) schrieb.

Er notierte sein Wissen und bekam als Geschenk diverse Trophäen mit nach Hause. Ein Geschenk war das Banner, das der schwedische König Erik Knutsson in der Schlacht von Gestilren (slaget på Gestilren) im Jahre 1210 mit sich führte und bei Eskil Magnusson in Skara aufbewahrt wurde und 1219 an Snorre als Ehrengabe überreicht wurde.

Snorre Sturlasson wurde in seinem Heim in einer Septembernacht im Jahre 1241 aus politischen Gründen ermordet. Der  Mörder war sein früherer Schwiegersohn Gizurr Thorvaldsson (isländisch: Gizurr Þorvaldsson), der im Auftrag von König Håkon von Norwegen handelte. Direkt nach der Tat übernahm ein treuer Royalist mit Namen Thorgils Skardi (isländisch: Þorgils Skardi) die Position des mächtigsten Mannes Islands. Dennoch ernannte Håkon später den gedungenen Mörder Gizurr zum Jarl auf Island.

Snorre als Historiker

Aufgrund der Tatsache, dass Snorre Sturlasson Schweden tatsächlich einen Besuch abstattete und im Allgemeinen als ein guter Historiker und Quellenkritiker angesehen werden kann, können seine Ausführungen und Informationen als relativ gut und sicher angesehen werden. Dies ist wichtig,  da Snorre sicherlich nie die Absicht hatte, eine Dokumentation der Geschichte Schwedens niederzuschreiben. Dennoch tat er dies im Rahmen seiner Dokumentation der norwegischen Königsgeschichte. Insofern kann sein Werk als eines der ältesten überlieferten Dokumente der älteren schwedischen Geschichte angesehen werden.

Bibliografie

▪                Heimskringla, die die norwegischen Könige behandelt

▪                Den yngre Eddan, die jüngere Edda, auch prosaische Edda genannt, ein Handbuch in der Skaldenkunst und Lehrbuch der nordischen Mythologie

▪                Egil Skallagrimssons saga, die von zahlreichen Experten Snorre zugeschrieben werden.

Zur Person: Knut I. Eriksson

Knut I.
(* um 1160; † 8. April 1196), in Schweden Knut Eriksson genannt, war von 1167 bis 1196 König von Schweden. Er war der Sohn von Erik IX. dem Heiligen und  Kristina Björnsdotter von Dänemark.

Nach dem Tod seines Vater um 1160 wurde Knut von seinen Gegnern besiegt und war gezwungen, das Reich zu verlassen. Nach einer späteren Chronik aus dem 15. Jhdt. hielt er sich drei Jahre in Norwegen auf. Dieser Hinweis fehlt jedoch in den norwegischen Königschroniken, vermutlich aus dem Grund, dass der Chronikverfasser Knut mit seinem Sohn Erik verwechselte. Knut kam 1167 nach Schweden zurück und tötete (laut dem Västgötalagens kungalängd) König Karl Sverkersson auf Visingsö. Danach musste er eine zeitlang Käpfe auszufechten mit Karl Sverkerssons Verwandten  Kol und Burislev, die für den Sverker-Clan (sverkerska ätten) Anspruch auf die Krone erhoben, mit Unterstützung von Dänemark.

Nachdem die Konkurrenten besiegt oder getötet waren (cirka 1172-1173) war Knut (lt. dem Västgötalagens kungalängd) 23 Jahre lang der unbestrittende Herr über Schweden.

Aus der Zeit von Knut Eriksson stammt das erste bekannte schwedische Handelstraktat mit einem anderen Reich – in diesem Falle Lübeck. Dies wurde eingegangen durch seinen Jarl Birger Brosa (Folkunger-Clan) zwischen Knut Eriksson och Herzog Heinrich der Löwe von Sachsen. Knut stellte ebenfalls um 1185 diplomatische Verbindungen mit England her und bekam in diesem Zusammenhang u.a. eine Rüstung als Geschenk des englischen Königs  Heinrich II.

Knut hielt seine guten Verbindungen zum norwegischen König Sverre Sigurdsson aufrecht, der 1185 Knuts Schwester Margareta heiratete. Das Verhältnis zu den dänischen Königen war eher angespannt.

Laut mittelalterlichen Annalen wurde 1187  Sigtuna unter Knuts Regierungszeit von Seeräubern überfallen und niedergebrannt, laut der  Erikschronik von Kareliern, archeologische Ausgrabungen haben aber jetzt festgestellt, dass es wohl keine Brandschatzung in Sigtuna gab, die mit diesem Ereignis verknüpft werden kann. In der gleichen Quelle wird beschrieben, dass der Erzbischof zum gleichen Zeitpunkt bei Almare-Stäket getötet wurde.

Eine andere Quelle berichtet von Seeräubern aus Estland. Um die Räuber abzuhalten, errichtete Knut Eriksson an der Stelle, wo sich das heutige Stockholm befindet, ein Schloss erbaute, um welches sich nach und nach ein Flecken bildete. Auch das Schloss Kalmar geht zurück auf einen Verteidigungsturm, den Knut Eriksson 1180 erbauen ließ, zum Schutz gegen Piraten und andere Feinde, die von der See her die Stadt bedrohten.

Laut der Sverres saga bekam Knut (und die übrigen nordischen Könige) 1195 einen Brief mit der Bitte um militärischen Beistand vom byzantinischen Kaiser Alexios III Angelos.

Der älteste erhaltene Originalbrief eines schwedischen Königs wurde von Knut unterzeichnet. Acht der neun erhaltenen Originalbriefe waren an das Kloster Viby bei Sigtuna gerichtet. In Knuts Regierungszeit wurde viele neue Münzen geprägt.

Knut starb eines natürlichen Todes 1196 entweder in Eriksberg in Västergötland (lt. Nordisk familjebokKnut, 1911.) oder in  Gäsene (lt. Västgötalagens kungalängd) und wurde in der Klosterkirche in Varnhem (Varnhems klosterkyrka) begraben, wo Magnus Gabriel De la Gardie einige hundert Jahre später einen Grabstein über ihm errichten ließ.

Knuts lange Regierungszeit kann in Schweden als die Zeit angesehen werden, in der die schwedische Staatsmacht anfängt, sich ernsthaft zu etablieren, nach einem kontinentalen Muster mit schriftlicher Zentralverwaltung und dokumentierten diplomatischen Verbindungen zu anderen Reichen. Inwieweit dieser Verdienst eher König Knut oder seinem Jarl Birgerl Brosa zuzuschreiben ist, darüber berichtet keine Quelle.

1196 folgte Sverker II. (Sverker-Sippe) Knut auf den Thron.

Knut hatte mit seiner schwedischen Frau insgesamt 5 Kinder:

  1. Jon, gestorben 1205 in der  Schlacht bei Älgarås
  2. Knut, gestorben 1205 in der Schlacht bei Älgarås
  3. Joar, gestorben 1205 in der Schlacht bei Älgarås
  4. Erikschwedischer König 1208-1216
  5. Sigrid, verheiratet mit Magnus Broka, (vom Bjälbo/Folkunger-Geschlecht), Sohn von Jarl Knut Birgersson, und somit Enkel von Birger Brosa.

Quellen:

Zur Person: Erik der Heilige

Erik IX. der Heilige,
Erik Jedvardsson (auch St. Erik oder Erik den helige), (* um 1120 in Västergötland; † vermutlich 18. Mai 1160 bei Uppsala) war von 1156 bis 1160 König von Schweden und gilt als Schutzheiliger Schwedens. Sein Gedenktag ist am 18. Mai (in Deutschland am 10. Juli).

Die Identität seines Vaters ist unbekannt. Eine Hypothese die vom Namen Jedvard ausgeht, besagt, dass er Engländer war. Nach einer literarischen Quelle soll der Name des Vaters Jedvard Bonde gewesen sein, diese Vermutung wird aber durch historische Schriften nicht gestützt. Erik hatte einen Bruder Joar Jedvardsson. Sämtliche Aussagen über Eriks Herrschaft sind historisch umstritten und möglicherweise lediglich Legenden.

1150 wurde Erik zum König der uppländischen Schweden gewählt. Unter seiner Regierungszeit vollendete man die alte Domkirche von Uppsala, die Erik zusammen mit dem Bischof Henrik einweihte. Wahrscheinlich wurde er 1155 oder 1156 König des gesamten damaligen Schwedenreiches. Innerhalb seines Reiches gab es noch verbreiteten heidnischen Widerstand gegen die Christianisierung, der aber unter Erik nahezu vollkommen beseitigt wurde. Wichtige Etappen auf dem Weg der Christianisierung waren die Ansiedlung der ersten Zisterzienser in Schweden 1143 und der Kirchentag von Linköping, die von Erik gefördert wurden. Er und seine Söhne waren in Auseinandersetzungen mit dem Sverkergeschlecht im die Herrschaft über Schweden verwickelt.

Kurz nach seiner Krönung ermunterte Bischof Henrik Erik zu einem Kreuzzug nach Finnland, um die noch heidnischen Finnen zu christianisieren. Nach harten Kämpfen siegten die Schweden, die ihren Stützpunkt in Turku hatten. Die St.-Eriks-Legende berichtet, wie er am Himmelfahrtstag, dem 18. Mai 1160, bei der Dreifaltigkeitskirche von Östra Aros (Uppsala) vom dänischen Fürsten Magnus Henriksson getötet wurde.
(Dieses Ereignis ist als Szene auch im Film „Arn der Kreuzritter“ zu sehen)

Erik war verheiratet mit Kristina Björnsdotter von Dänemark und hatte zwei Töchter und zwei Söhne:

  1. Knut, König von Schweden 11671196.
  2. Filip.
  3. Katarina, verheiratet mit Nils Blaka.
  4. Margareta, verheiratet mit König Sverre Sigurdsson von Norwegen.

Erik der Heilige ist im Stadtwappen von Stockholm abgebildet.

(weitere Informationen u.a. bei Wikipedia)

Erikska ätten: Das Erik-Geschlecht bzw. die Erik-Sippe

Erik IX der Heilige

Das Erik-Geschlecht oder die Erik-Sippe  ätten war eine von zwei Geschlechtern die sich um die Macht über Schweden schlug ca. zwischen den Jahren  1130 und 1250. Der Name stammt vom ersten König des Geschlechts, Erik den helige (Erik der Heilige), auch Erik Jedvardsson genannt. Das andere Geschlecht im Machtkampf war das  Sverker-Geschlecht.

Die Erik-Sippe gründete das Kloster Varnhem, weshalb viele Mitglieder der Sippe dort begraben sind.

Der letzte Regent war Erik läspe och halte, der kinderlos im Jahre 1250 starb und damit die Herrschaft der Eriksippe beendete. Der Sohn seiner Schwester,  Valdemar Birgersson (Sohn von Birger jarl) erbte die Krone und wurde der erste König des Folkunger-Geschlechts/Bjälboätten.

Valdemars Bruder Magnus Ladulås riss schliesslich mit Gewalt die Krone an sich.

Zur Person: Bengt Snivil

Bengt Folkesson, bekannt als Bengt Snivil oder Bengt Snivel, war eine höhergestellte Person im schwedischen Mittelalter und gehörte zum Folkungaätten, dem Folkunger-Geschlecht, das im 12. Jahrhundert gelebt haben soll.
Dem dänischen Historiker Saxo nach war er Sohn von Folke den tjocke (Folke der Dicke) und der Prinzessin Ingegärd Knutsdotter av Danmark.
Quelle für den Bei- bzw. Zunamen „Snivil“ ist die schwedische „Genealogia folkungorum“, die zwar dreihundert Jahre jünger als Saxo ist, sich jedoch auf eine alte Entdeckung in Varnhem beruft. Sie gibt ausserdem an, dass Bengt der Vater von Birger BrosaMagnus Minnisköld und Karl Döve sein soll.

Das Folkunger-Geschlecht: Eine kurze Übersicht

Das Geschlecht der Folkunger (schwed: Folkunga) oder auch das Bjälbo-Geschlecht ist ein schwedisches Königsgeschlecht aus dem Mittelalter, wurde aber erst in späterer Zeit so benannt. Zu dem Folkunger-Geschlecht wird ein Teil der agnatischen Nachfolgern von Bengt Snivil gerechnet – will heissen: Man geht davon aus, dass die männlichen Nachkommen (agnatische Reihenfolge) auf jenen Bengt Snivil zurückgeht.

Dieser Bengt Snivil hatte drei Söhne:

Birger Brosa und Magnus spielen beide als Onkel bzw. Vater  von Arn Magnusson (Magnusson = Sohn von Magnus) eine Rolle im Film  „Arn der Kreuzritter“.

Das Folkunger- bzw. Bjälbo-Geschlecht ist übrigens nicht zu verwechseln mit den Folkungern, einer Gruppierung, die sich in späterer Zeit mit mehreren Aufständen gegen den König einen Namen machten.

Das Geschlecht wird oft in eine verschiedene Verzweigungen auf- bzw. eingeteilt, im Allgemeinen geht man bei der Bezeichnung „Folkunger-Geschlecht“ von dem Zweig aus, dem auch Birger Jarl entstammte und einige Generationen später durch Birgers Sohn Valdemar Birgersson schliesslich die Königswürde an sich nahm.

Das Geschlecht der Folkunger starb schliesslich Ende des 14. Jahrhunderts mit Erik Valdemarsson (dem Jüngeren) aus.

Und hier die Stammtafel:

Stammtafel der Folkunger

(Quelle: Wikipedia)

Mehr zum Namen Folkunger und seiner Herkunft in Kürze in diesem Blog ;o)